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Hinweis betreffend das Seminar im SoSe 2017 "Cicero, Quintilian und das Römische Recht. Philosophisch-rhethorische Bildung als Grundlage juristischer Argumentation"

Im Sommersemester 2017 wird der Lehrstuhl ein Seminar zum Thema " Cicero, Quintilian und das Römische Recht. Philosophisch-rhetorische Bildung als Grundlage juristischer Argumentation" anbieten. Bei Fragen inhaltlicher und organisatorischer Art wenden Sie sich jederzeit an Jan Gadinger (jan.gadinger@fau.de) oder Jeannine Url (jeannine.url@fau.de).

Zur Einführung:

Ulrike Babusiaux, Papinians Quaestiones. Zur rhethorischen Methode eines spätklassischen Juristen, München 2011.

Tonia, Wycisk, Quidquid in foro fieri potest. Studien zum Römischen Recht bei Quintilian, Berlin 2008; rezensiert von U. Babusiaux, ZRG rom. Abt. 127 (2010) 484-504.

Hinweis insbesondere für Teilnehmer, die im Rahmen des Seminars die "studienbegleitende Arbeit" verfassen möchten:

Da im Zentrum des Seminars die Interpretation lateinischer Primärquellen steht, seien sie juristischer oder literarischer Art, sind Grundkenntnisse der lateinischen Sprache unabdingbare Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Seminar. Ferner muss damit gerechnet werden, dass einschlägige Literatur zur Thematik nicht ausschließlich auf deutsch existiert, sondern auch in den führenden europäischen Fachwissenschaftssprachen (d. h. in italienischer, englischer oder französischer Sprache). Auch sollte sich im Vorfeld mit der Technik der Quellenexegese und der Literaturrecherche beschäftigt werden, um hierdurch auftretende Probleme zu vermeiden.

Bitte bedenken Sie:

Die studienbegleitende Arbeit ist eine Examensleistung und geht in die Note der Juristischen Universitätsprüfung (und damit in die Note Ihrer "Ersten Juristischen Prüfung") ein.

Das bedeutet: Wer eine studienbegleitende Arbeit verfassen möchte, ohne zuvor Erfahrung mit der Exegese rechtshistorischer Texte - am besten durch die Teilnahme an einem einschlägigen Proseminar oder Seminar - gesammelt zu haben, solllte sich bewusst sein, dass einmal "bestandene" studienbegleitende Arbeiten nicht zur Notenverbesserung wiederholt werden können.

Abschließender Hinweis für bereits angemeldete Teilnehmer: Sollten diesbezüglich Fragen auftauchen, wenden Sie sich an Jan Gadinger (jan.gadinger@fau.de) oder Jeannine Url (jeannine.url@fau.de)

 

Hinweis betreffend das Seminar im WS 2016 "Geschichtlichkeit im Recht. Der Humanismus als "juristische Bewegung"?"

Das Seminar "Geschichtlichkeit im Recht. Der Humanismus als " juristische Bewegung"?" findet als Blockveranstaltung am 27.01.2017 ab 14:30 Uhr sowie am 28.01.2017 ab 11.00 Uhr statt. Die Teilnahme hierzu ist für alle Teilnehmer an beiden Tagen verpflichtend. Das Seminar wird im Seminarraum des Lehrstuhls abgehalten (Raum 2.226).

 

Seminar und Proseminar im Wintersemester 2016/2017

Im Wintersemester 2016/2017 wird der Lehrstuhl ein Seminar anbieten zum Thema "Geschichtlichkeit im Recht. Der Humanismus als "juristische Bewegung"?". Daneben wird der Lehrstuhl ein Proseminar anbieten zum Thema "Natur und Recht. Rechtsphilosophie in der Antike". Bei Fragen inhaltlicher und organisatorischer Art wenden Sie sich jederzeit an benedikt.forschner(at)fau.de

 

IX. Jahrestreffen Junger Romanisten

Vom 10.04.-12.04.2015 fand an der Universität Erlangen das IX. Jahrestreffen Junger Romanisten statt. Die Organisation lag beim Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Römisches Recht und Antike Rechtsgeschichte. Die jährliche Tagung dient dem wissenschaftlichen Austausch und der Vernetzung von Doktoranden und Habilitanden an römischrechtlichen Lehrstühlen und Instituten im deutschsprachigen Raum. Fotos der Tagung finden sich hier; Tagungsprogramm und Tagungsplakat sind hier und hier abrufbar. Weitere Informationen finden sich hier.

Hinweis: In Kürze wird der Tagungsband erscheinen.



Aktuelle Publikationen (Auswahl)

H.-D. Spengler, B. Forschner, M. Mirschberger (Hrsg.), Die Idee der Person als römisches Erbe? (FAU Forschungen, Reihe A, Geisteswissenschaften 5), FAU University Press 2016. Mit Beiträgen von: J. Michael Rainer, Severin Koster, Maximilian Forschner, Tiziana J. Chiusi, Carla Masi Doria, Sibylle Hofer und Renate Penßel.

B. Forschner, Besprechungsaufsatz zu Paul J. du Plessis, John Cairns (Hrsg.), Reassessing Legal Humanism and its Claims. Petere Fontes?, Edinburgh University Press, 2016, in: Quaderni Lupiensi di Storia e Diritto 6 (2016) (im Erscheinen).

B. Forschner, Law's Nature. Philosophy als a Legal Argument in Cicero's Writings, in: P. du Plessis (Hrsg.), Cicero's Law. Rethinking Roman Law of the Late Republic, Edinburgh 2016 (im Erscheinen).

B. Forschner, Zum Auskunftsanspruch des Scheinvaters gegen die Kindesmutter - zugleich eine Besprechung von BVerfG v. 24.02.2015, FuR 2015, 451-453.

H.-D. Spengler, Besprechung zu F. Harrer, H. Honsell, P. Mader (Hrsg.), Gedächtnisschrift für Theo Mayer-Maly, Wien 2011, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, romanistische Abteilung (SZ) (2014) (im Erscheinen).